Werte

Wir wollen uns mit dem Mitarbeitermanifest eine biblisch begründete und damit motivierende, liebevolle, klare Linie geben, auf der wir uns bewegen.

1. Unsere Vision

Es ist unser Ziel, dass kirchendistanzierte Menschen mit der befreienden Botschaft von Jesus Christus erreicht werden und sie Jesus als Jünger nachfolgen. Diese Nachfolge drückt sich aus in einer zeitgemässen Gemeinde für Einzelpersonen und Familien jeden Alters. Wir unterstützen einander gegenseitig, setzen einander gegenseitig frei, indem wir eine Lebens- und Dienstgemeinschaft verwirklichen durch Zusammenfassung geistlicher, personeller und wirtschaftlicher Kräfte, zur Förderung geistlichen Lebens, missionarischer Tätigkeit und zur Erfüllung diakonischer Aufgaben.

2. Sinn und Zweck des Manifests

Unsere Gemeinde ist eine Organisation mit immer mehr Mitarbeitern. Hier kommen verschiedene Glaubenshaltungen und Prägungen zusammen. Wir als Mitarbeiter tragen dazu bei, dass unsere Werte und Grundlagen anderen Menschen als Vorbild dienen. Da hinein will das Manifest:

3. Wer ist ein Gemeinde-Mitarbeiter?

Als „Mitarbeiter“ gelten:

Helfer, die sporadisch mitarbeiten wollen, nehmen wir nicht unter die Bezeichnung „Mitarbeiter“. Wir geben ihnen Raum und Zeit zum Mitarbeiten, Hineinwachsen, sich Entfalten.

4. Fundamente / Grundlagen

Damit Gutes weiter gefördert wird, und Schlechtes erkannt und angegangen werden kann, bilden unsere Grundlagen:

5. Stellung und Verantwortung

Stellung: Alle Menschen sind vor Gott gleich. Alle Menschen sind vor Gott Sünder und werden durch Jesus Christus durch den Glauben gerecht gesprochen, ohne Verdienst.
„All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.“ (Joh. 1,12 NGÜ)
Das ist das Fundament. Es gibt nicht Menschen, die mehr wert sind als andere, unabhängig davon, welche Leistung sie vollbracht haben oder woher sie stammen.

Verantwortung: Als Kinder Gottes sind wir durch unser Leben Licht und Salz (vgl. Matthäus 5,13 – 16), und wollen andere zum Glauben und einem Leben mit Jesus ermutigen. Je mehr Einfluss wir auf andere Menschen haben, desto grösser ist die Verantwortung und Rechenschaft vor Gott. Darum ist es uns wichtig, Gedanken zu machen, was wir unseren Mitmenschen durch unser Vorleben vermitteln, welche Werte, welches Bild wir von Gott weitergeben. Unser Leben soll nachahmenswert sein, die biblischen Werte widerspiegeln und einladen, es uns gleich zu tun.

Basierend auf diesen Überlegungen will unsere Gemeinde „Licht und Salz“ sein für die Menschen in dieser Region. Entsprechend wünschen wir uns Mitarbeiter, welche mit ihrem persönlichen Leben für andere Licht und Salz sind.

6. Gottesbeziehung

Die Mitarbeiter ehren den lebendigen Gott als Schöpfer und Erhalter allen Lebens. Sie anerkennen Jesus Christus als Herrn und Heiland ihres Lebens und pflegen eine persönliche Beziehung mit ihm. Sie erwarten vom Heiligen Geist Kraft zum Dienst, konkrete Führung und Weisung. Sie bekennen sich im Glauben zur Heiligen Schrift als Gottes Wort, dessen Mitte Jesus Christus ist.
Die Mitarbeiter tragen zu ihrem persönlichen geistlichen Leben Sorge. Unter der Arbeitswoche achten sie darauf, Zeiten zu pflegen, während denen sie die Bibel lesen und zu Gott beten. Von Vorteil ist das wöchentliche Treffen in Kleingruppen und Zweierschaften wo man gemeinsam auf Gottes Reden in seinem Wort hören kann. In Dank, Anbetung und Fürbitte geben sie dem gemeinsamen Glauben an den lebendigen Gott Raum.

7. Gemeindeintegration

Wir wünschen uns, dass durch unsere Veranstaltungen viele Menschen eine Beziehung mit Jesus aufbauen, zum Glauben kommen und in unserer Gemeinde eine Heimat finden.
Deshalb erachten wir es als wichtig, dass sich Mitarbeiter verbindlich in der Gemeinde integrieren und engagieren. Dies zeigt sich schliesslich in der Mitgliedschaft in unserer Gemeinde.

8. Persönliches Leben (Lies dazu z.B. den ganzen Galaterbrief)

Jesus Christus hat uns vom „Fluch des Gesetzes“ losgekauft und hat uns durch sich selbst gerecht gesprochen durch den Glauben an ihn (Galater 3,13). Nun sind wir durch ihn geheiligt und Kinder Gottes und in uns wirkt der Heilige Geist, dessen Auftrag es ist, uns zu trösten, zu lehren und zu leiten. (Nehemia 9,20; Johannes 14,16 – 17 + 26 u.a.)
Paulus ruft uns auf, unser Leben immer mehr dem Wirken des Heiligen Geistes auszusetzen, ihm immer mehr Raum zu geben, damit wir wachsen und geistliche Frucht hervorbringen. Nach Galater 5,22 ist die Frucht des Heiligen Geistes: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Wir sind aufgerufen, durch das Wirken des Heiligen Geistes Wachstum, Entwicklung und ein Leben der fortwährenden Heiligung anzustreben, uns aufzumachen, aktiv zu werden und ein Leben nach dem Vorbild Jesu zu leben.

Unsere Gemeinde will Mitarbeiter, die bei sich selber am Werk sind, Mitarbeiter also, die bereit sind, sich verändern zu lassen und die dem Wirken des Heiligen Geistes Gehör geben. Dies jedoch auch im Wissen, auf dieser Erde nie die ganze Fülle der Heiligung erlangen zu können.

„Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln!“ Galater 5,25

9. Umgang miteinander

Vertrauen
Grundsätzlich vertrauen wir einander mit Gottes Hilfe. Um Misstrauen zu vermeiden oder auszuräumen, sprechen wir Probleme direkt an und diskutieren nicht hinter dem Rücken anderer. Wir setzen alles daran, dass dort, wo Vertrauen zerbricht, möglichst schnell günstige Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Vertrauen erneut wachsen kann.

Verantwortung
Mitarbeiter sind einerseits bereit, persönlich Verantwortung für verschiedenste sachliche und zwischenmenschliche Bereiche zu übernehmen. Sie packen an, bewältigen die Aufgaben gut und effektiv. Je besser dies gelingt, umso besser können die Herausforderungen der Gemeinde bewältigt werden. Verantwortliche Leiter formulieren dabei klare Erwartungen, damit es zu möglichst wenigen Missverständnissen kommt. Verantwortungsträger sind dazu bereit, dem zuständigen Leiter Rechenschaft zu geben.
Andererseits trägt jeder Mitarbeiter vor allem für sich selbst Verantwortung für einen Lebensstil, der sich an den Massstäben der Bibel orientiert.
Zum dritten nehmen wir Verantwortung wahr in Bezug auf das Verhalten Dritter. Dabei gilt: Je näher wir jemandem stehen, desto besser sind die Voraussetzungen, um sich gegenseitig zu ermutigen, aber auch um einander zu ermahnen. Wir wollen liebevolle Beziehungen pflegen, indem jeder für das Wohl des Nächsten Sorge trägt.
„Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so bringt ihr, die Geistlichen, einen solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Und dabei gib auf dich selbst acht, dass nicht auch du versucht wirst!“ Galater 6,1

Versöhnung
Wir wollen einen Lebensstil der Versöhnung leben. Jeder macht Fehler, und wir verletzen uns mit unseren Worten und Taten immer wieder. Wir wollen aber nicht Böses mit Bösem vergelten (vgl. Römer 12,17), sondern in der Kraft Jesu fähig sein, immer wieder das Gute in Beziehungen hinein zu bringen. Versöhnung soll über Vergebung und Vergessen hinausgehen, bis dorthin, wo wir füreinander sorgen, uns in einander investieren. So entsteht fruchtbare Zusammenarbeit.

Voraussicht
Wenn wir sehen, dass sich Probleme anbahnen, dass jemand Hilfe benötigt, dann wollen wir einander frühzeitig zu Hilfe kommen und aufeinander zugehen. In Wahrheit und in Liebe wollen wir Jesus Christus ähnlicher werden. Wir sagen einander die Wahrheit, auch wenn sie schmerzt. Wir tun dies, um einander im Leben mit Jesus Christus zu unterstützen. Denn wenn der Arzt bei mir eine Krankheit feststellt, die mir in einigen Jahren das Leben kosten könnte, so erwarte ich von ihm, dass er es mir heute sagt, auch wenn es mir wehtut. (Vgl. Epheser 4,15)

Verfügbarkeit
Weil Gott uns reich segnet, sind wir geprägt von Zuversicht und Gelassenheit. Wir geben, was wir haben. Wir verpflichten uns, uns jeweils genügend Zeit zu nehmen, um sorgfältig zwischen Luxusvarianten, Wünschenswertem, Notwendigem, Wichtigem, Dringendem zu unterscheiden, um nicht in einen unnötigen Aktivismus zu fallen. Grenzen, an die wir stossen, signalisieren wir sowohl den betroffenen Mitarbeitern, als auch den für uns verantwortlichen Leitern.

10. Handhabung dieses Manifests

Miteinander vorwärts gehen
Wir sagen vor allem, was wir anstreben. Entsprechend konzentrieren wir uns nicht darauf, was man alles nicht darf. Es soll keine „Vermeidungs-Ethik“ entstehen. Wo Leitungsgremien Polizistenfunktion erhalten, hat die Sache verloren. Es gilt, miteinander zielstrebig vorwärts zu gehen. Wo Schwierigkeiten offensichtlich vorhanden sind, wird nach angepassten Lösungen gesucht.

Richtung ist entscheidend
Wenn Menschen mit Jesus unterwegs sind, so zeigt ihnen Gott jeweils Schritt für Schritt auf, was es zu ändern gilt. Wo sich das persönliche Leben von Mitarbeitern nicht mit dem Manifest vereinbaren lässt, jedoch Änderungsbereitschaft erkennbar ist, wollen wir den betreffenden Mitarbeitern Zeit geben. Dies vor dem Hintergrund, dass wir alle Sünder, nicht perfekt und darauf angewiesen sind, von Gott und Mitmenschen Vergebung und Geduld zu erhalten.
Wo sich keine Änderung abzeichnet, keine Änderungsbereitschaft vorhanden ist, da steigt der Handlungsbedarf und wird die Intervention zur klärenden Pflicht. (Vgl. Matthäus 18,15 – 20)

Pauschallösungen gibt es nicht
Die jeweilige Situation wird individuell begutachtet, und es werden die verschiedenen Faktoren, Einflüsse, Auswirkungen untereinander und miteinander abgewogen.

11. Berufung

Jeder Mensch ist nach dem Ebenbild Gottes geschaffen (1. Mose 1,27). Entsprechend sind wir dazu berufen, in der Gemeinschaft mit Gott zu leben und dort unsere verschiedenen, reichen Gaben bedürfnis- und gabenorientiert einzubringen.
Als Mitarbeiter achten wir darauf, dass verschiedenste Menschen die Gelegenheit erhalten, gemäss ihrer Berufung zu leben. Dabei bieten wir in der Mitarbeit Gelegenheiten an, um persönliche Gaben auszuprobieren, zu schulen und für andere einzusetzen. Wir wünschen uns, dass sich jeder Mitarbeiter Gottes Leitung und Führung anvertraut und sich dort einsetzt, wo ihn Gott haben möchte.

Für die Gemeinde ist die Entwicklung der Mitarbeiter wichtig. Sie will ihnen zur Entfaltung ihrer Beziehung zu Jesus, wie auch zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten Gelegenheit geben, und sie hierin aktiv fördern.

12. Verbindlichkeit

Für die Gemeinde ist es wichtig, treue und verbindliche Mitarbeiter zu haben. Je grösser die Verantwortung eines Mitarbeiters, desto wichtiger ist es, dass wir uns auf ihn verlassen können.

13. Vorbildlichkeit

Gemeinde-Mitarbeiter tragen mit ihrem Leben, ihrem Sein und Reden eine Botschaft nach aussen. Als Mitarbeiter wollen wir biblische Werte vorleben und weitergeben. Deshalb ist eine Übereinstimmung von Reden und Tun für alle Mitarbeiter von grosser Bedeutung. Mit zu berücksichtigen ist dabei unter anderem auch die folgende Gesetzmässigkeit: Je grösser der Einflussbereich eines Mitarbeiters ist, je grösser seine Verantwortung, je intensiver seine Präsenz, desto prägnanter wirkt er als Vorbild. Entsprechend ist es umso entscheidender, dass wir uns von Jesus und seinen Massstäben prägen lassen und Verantwortung übernehmen für die Signale, die wir nach aussen geben. Dabei geht es uns nicht um eine Einengung oder Ausgrenzung, sondern um die Förderung des Guten, der Absichten Gottes mit uns Menschen, die wir in der Bibel finden.
„Doch ihr müsst mit dieser Freiheit, die ihr habt, behutsam umgehen, damit ihr nicht einem Bruder oder einer Schwester mit einem ängstlicheren Gewissen schadet. … Wenn ihr gegen eure Brüder sündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, sündigt ihr damit gegen Christus. Lieber will ich mein Leben lang kein …, als dass ich durch mein Tun einen anderen zur Sünde veranlasse – denn ich möchte meinem Bruder und meiner Schwester nicht schaden.“ 1. Korinther 8 (NL)

Uns als Gemeinde ist es wichtig, in Kernfragen klare Botschaften zu vermitteln. Dabei will die Gemeinde keine „Mustersünden“ definieren. Denn Gott macht keinen Unterschied zwischen z.B. „Stolz“, „Geiz“, „Hurerei“ oder „Mord“. Die Angst vor einer einseitigen Gewichtung darf aber auch nicht dazuführen, dass klärungsbedürftige Elemente offen gelassen werden. Aktuell erscheint es uns wichtig, Klärung zu schaffen in den Gebieten „Sucht“ und „Gechlechtsgemeinschaft“.

Geschlechtsgemeinschaft
Die Bibel beschreibt die Geschlechtsgemeinschaft als etwas, dass zur Freude und zum Genuss für uns Menschen geschaffen wurde. Sie schreibt aber auch, dass zu unserem Schutz die Geschlechtsgemeinschaft erst in einer geschützten und von Intimität geprägten Umgebung, nämlich der Ehe, ausgelebt werden soll. Die Bibel zeigt dabei die auf Lebenslänglichkeit angelegte Gemeinschaft des einen Mannes Adam mit der einen Frau Eva als Urbild der Ehe (vgl. 1. Mose 1 + 2). Wie selbstverständlich wird dies aufgenommen bei Noah, Abraham, Isaak, Jakob, etc. und weitergeführt ins neue Testament (vgl. z.B. 1. Timotheus 3,12). Ehe wird gezeigt als eine Institution, welche die Intimität der Geschlechtsgemeinschaft vor dem Zugriff von aussen schützt (vgl. 1. Mose 12,10 + 11). Um in diesen Segensstrom zu kommen, wird in der Bibel sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe vorausgesetzt (vgl. Lukas 1,27 + 34; 2. Korinther 11,2; 2. Mose 22,15; 2. Samuel 13, etc.) Für das Ausleben der Geschlechtsgemeinschaft werden selbst lange Wartezeiten in Kauf genommen, falls die Heirat nicht sofort möglich ist (1. Mose 29,20). Verzicht wird geübt, Selbstbeherrschung zu Gunsten des Anderen angestrebt, gegenseitige Verantwortung wahrgenommen, um sich und seinen Nächsten vor unnötigen Verletzungen zu schützen. Auch zum Schutz der potentiellen Kinder (wichtiger Zielpunkt der Geschlechtsgemeinschaft) gehört die Geschlechtsgemeinschaft in diesen geschützten Rahmen. Für einander und für das möglicherweise entstehende neue Leben übernehmen wir Verantwortung.
Gleichzeitig ist heute das Ausleben der vorehelichen Geschlechtsgemeinschaft etwas Alltägliches und Normales, obwohl es mit sehr vielen Problemen belastet ist. Viele Jugendliche interessiert gerade dieser Bereich brennend, und sie sind auf der Suche nach Anhaltspunkten, nach Wegweisung und nach Vorbildern. Aus diesen Gründen wollen wir Mitarbeiter, die sich auch in diesem Bereich an der Bibel orientieren, ihre Vorbildfunktion ernst nehmen, klare Signale nach aussen geben und die Geschlechtsgemeinschaft erst in der Ehe ausleben.
Entsprechend beziehen Mitarbeiter vor der Ehe mit ihrem Partner auch keine gemeinsame Wohnung, selbst wenn sie die Geschlechtsgemeinschaft nicht ausleben. Dies im Sinne von Paulus, der uns rät, dass wir aufgrund des Einflusses auf andere auf unser Vorrecht verzichten sollten, um niemanden zur Sünde zu verführen, der nicht damit umgehen kann. (Vgl. 1. Korinther 8)

Übermässiger Alkoholkonsum
Füllen wollen wir uns mit Heiligem Geist, und nicht mit Alkohol (vgl. Epheser 5,18). Die Bibel rät uns klar von übermässigem Alkoholkonsum ab. Alkohol ist ein sehr grosses Problem in unserer Zeit, besonders unter Jugendlichen. Darum möchten wir in diesem Bereich für Jugendliche ein Vorbild sein. Das beinhaltet, dass Mitarbeiter einen verantwortungsvollen, genussorientierten Umgang mit Alkohol pflegen und sie sich nicht an Alkohol berauschen. (vgl. „Grundsätze der Chrischona-Gemeinde Amriswil mit Suchtmittel“)

Konsum von anderen Suchtmitteln
Im Sinn einer Vorbildrolle vor Jugendlichen ist es unser Ziel, dass Mitarbeiter Nichtraucher sind. Während Einsätzen wird das Rauchen unterlassen. Mitarbeiter konsumieren zudem keine illegalen Drogen.

Macht und Selbstdarstellung
Als Mitarbeiter sind wir uns der Gefahr von Machtmissbrauch bewusst. Leiterinnen und Leiter gehen respektvoll und offen mit anderen Menschen um. Vertrauliche und seelsorgerliche Informationen werden nicht weitergegeben. Wir fördern uns gegenseitig, unsere Gaben zu entdecken und zu entwickeln. Wir missbrauchen niemanden für eigene Zwecke und distanzieren uns davon, zu manipulieren oder unter Druck zu setzen. Machtmissbrauch oder Manipulation ist ernst zu nehmen und wird im Verdachtsfall mit dem Kernteam besprochen.

14. Interventions-Möglichkeiten (vgl. dazu Matthäus 18,15 – 17)

In erster Linie ermutigen sich die Mitarbeiter gegenseitig

Wo ich beim Anderen ein Fehlverhalten bemerke …
… habe ich die Pflicht, ihn darauf anzusprechen, ohne ihn zu verurteilen. Wo sich das persönliche Leben von Mitarbeitern nicht mit den Gemeinde-Grundlagen vereinbaren lässt, jedoch Änderungsbereitschaft erkennbar ist, wollen wir Zeit geben. (Wir alle sind sündig, nicht perfekt und sind darauf angewiesen, dass wir von Gott und den Mitmenschen Gnade, Vergebung und Geduld erhalten). Wo sich keine Änderung abzeichnet, und keine Änderungsbereitschaft vorhanden ist, da steigt der Handlungsbedarf und eine Intervention wird notwendig, ist Pflicht (Vergleiche Matthäus 18,15-20).
Ziel: Wir haben ein Klima, in dem Fehler gemacht werden dürfen, in dem wir einander im Kampf gegen die Sünde unterstützen, in dem wir gemeinsam weiter kommen.

Bei Handlungsbedarf …
… das heisst, wenn ein Mitarbeiter klar gegen die Gemeinde-Grundsätze verstösst, findet in jedem Fall das Gespräch mit der direkt betroffenen Person statt. Basierend auf sorgfältigem Analysieren der Situation ist ein temporäres Entbinden von der Mitarbeit möglich.

Gemeindeausschluss (vgl. Matthäus 18,17)
Nach der Ausschöpfung aller oben genannten Mitteln kann dieser letzte Schritt notwendig werden.

15. Wer hat welche Kompetenzen?

Teamleiter können Mitarbeitern ein Time-out in der Mitarbeit anbieten, vorschlagen, anraten.

Temporäres Entbinden von der Mitarbeit gegen den Willen des Mitarbeiters ist nur möglich:

16. Was ist uns besonders wichtig?

Dieses Dokument dient dazu, Mitarbeiter wie Leiter zu fördern, und stärker unter den Segen Gottes zu kommen. Die gegenseitige Unterstützung auf dem Weg mit und zu Jesus steht im Vordergrund.
Zentral ist, dass wir Mitarbeiter Vorbilder sind und es deshalb wichtig ist, unser eigenes Tun und Handeln immer wieder zu überprüfen, so dass eine Nachahmung dieser Vorbilder erstrebenswert ist.

Segen soll dieses Manifest bewirken.
Liebe soll unser Miteinander prägen.
Echt wollen wir miteinander unterwegs sein.
Der einzig wahre Gott, Jesus Christus und der Heilige Geist, der dreieinige Gott soll das Sagen haben. An ihm orientieren wir uns. Nur er bringt Liebe und Wahrheit echt zusammen.

advertising for free buy new movie free business advertising inikita photo flights canada revenue canada business directory new york street new york cheap hotel Hôtel Paris notre dame paris games info technology blog furniture offices picture into cartoon young panties men's underwear men underwear acessories vga condom nsa search auto